Odenwald 2.Teil

Schlossgarten Schwetzingen

Schon zu Zeiten der Kurfürsten waren Spaziergänge durch den Schlossgarten sehr beliebt. Damals war der Eintritt noch frei, heute muss man den Geldbeutel zücken. Wir hatten uns den 3.Tag ausgesucht, da das Wetter etwas regnerisch war und hier konnten wir uns zwischendurch immer wieder unterstellen, falls uns der Regen zu heftig traf.

Aber es war nicht nötig, denn ab Mittag schien schon wieder die Sonne. Wo sonst lange Menschenschlangen an der Kasse standen, waren jetzt nur wenige anzutreffen. Für uns war es günstig, keine grossen Busreisegruppen, alles leer. Auch in der Schwetzinger Innenstadt machte sich „Corona“ bemerkbar. Sehr menschenleer, dafür aber viele Strassenbaustellen. Die Anfahrt in die Innenstadt zur Tiefgarage war schwierig zu finden, der Fussweg zum Schloss etwas versteckt.

Sehr entspannt schlenderten wir durch den grossen, herrlichen Park. Alles konnten wir in Ruhe fotografieren und die Blütenpracht bewundern.

Den Nachmittag spazierten wir dann durch die kleine Innenstadt und besuchten einen Eissalon, bevor wir zum Hotel nach Schriesheim zurückfuhren.

heißer Schlitten in Schwetzingen

Der nächste Tag begann mit Regen und wir beschlossen in die Kunsthalle nach Mannheim zu fahren. Bis zum Mittag waren wir mit unserer Besichtigung beschäftigt, dann schauten wir uns die Innenstadt von Mannheim an. Da war aber nichts Sehenswertes dabei und so beendeten wir unseren Ausflug nach Mannheim.

Strahlenburg

Gegen Abend änderte sich das Wetter und die „Strahlenburg“ machte ihren Namen alle Ehre. Sie erstrahlte im abendlichen Sonnenuntergang. Von Schriesheim stiegen wir zu Fuß den Burgberg hoch. Inmitten der Weinberge ragte der Burgturm hervor. Ein historischer Ort, wo einst Heinrich von Kleists Ritter-Schauspiel „Das Käthchen von Heilbronn“ spielte. Idyllisch gelegen, oberhalb von Schriesheim, umgeben von Wäldern, Wiesen und Weinbergen. Fürs Abendessen hatten wir uns einen Tisch im Burggasthof reservieren lassen. Schnaufend stiegen wir den steilen Burgberg hinauf. Das Abendessen mussten wir uns verdienen. Außer Atem kamen wir oben an einem Parkplatz vorbei. Anscheinend waren wir die einzigsten Fussgänger. Belohnt wurden wir von einer superschönen Aussicht von der Terrasse. Alle Tische hatten Panoramablick. Der Ausblick reichte über Schriesheim bis zum Pfälzerwald. Auch an heißen Tagen kann man hier unter den Kastanienbäumen schön sitzen und essen. Der Rückweg ging leicht und beschwingt bergab.

Terrasse im Burghof

Das sagenumwobene Geheimnis der Strahlenburg konnten wir nicht lösen. Seit Generationen sind die Einwohner von Schriesheim auf der Suche eines Geheimganges von der Oberstadt zur Burg. Heimatforscher sind sich sicher, dass es den Gang gegeben haben muss. Es gibt nur ein Problem, der Ausgang des Geheimganges soll im Keller der Burg liegen und der ist verschüttet. Er kann wegen statischen Problemen nicht freigeschaufelt werden. Und solange es keine eindeutigen Beweise gibt bleibt das Geheimnis erhalten.

Das sagenumwobene Geheimnis der Strahlenburg konnten wir nicht lösen. Seit Generationen sind die Einwohner von Schriesheim auf der Suche eines Geheimganges von der Oberstadt zur Burg. Heimatforscher sind sich sicher, dass es den Gang gegeben haben muss. Es gibt nur ein Problem, der Ausgang des Geheimganges soll im Keller der Burg liegen und der ist verschüttet. Er kann wegen statischen Problemen nicht frei geschaufelt werden. Und so lange es keine eindeutigen Beweise gibt bleibt das Geheimnis erhalten.

3 Gedanken zu “Odenwald 2.Teil

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