Durch den Teutoburger Wald und entlang der Weser

Teil II

Noch einmal fuhren wir von unserem Hotel in Bad Pyrmont nach Paderborn. Dieses Mal keine Wanderung sondern zum Besuch des Heinz Nixdorf Museum, angeblich das größte Computermuseum der Welt. Hier machten wir eine spannende Reise durch die Geschichte und Entwicklung der Informationstechnik. Die Zeitreise führte durch fünf Jahrtausende: von der Erfindung der Zahl und Schrift in Mesopotamien über alte Rechen, Schreib und Buchungsmaschinen bis zu den neuesten Entwicklungen der Computertechnik. Lustig war auch sich die ersten Handys, die ersten Computer und Schreibmaschinen anzuschauen, mit dem einen oder anderen Teil haben wir selbst noch gearbeitet und nun ist es schon Museumsreif, genau wie wir.🤣

Wenn man möchte kann man sich den ganzen Tag hier aufhalten, aber wir machten gegen Mittag Schluss und gingen noch etwas durch die Innenstadt. Besuchten ein nettes Café und genossen die Sonne, die sich jetzt am Mittag zeigte.

Den darauffolgenden Tag gingen wir wieder auf eine Wanderung. Wir hatten uns den Weser-Skywalk mit Klippensteig ausgesucht.

2011 wurde der Weser-Skywalk auf der höchsten der Hannoverschen Klippen gebaut. Die Klippen sind eine Gruppe von sieben bis zu 75 Meter hohen Klippen aus Wesersandstein in der Nähe des Dreiländerecks Hessen-Niedersachsen-Nordrhein-Westfalen. Sie stehen unter Naturschutz. Gute vier Meter ragt der Klippenrand hinaus und ist frei zugängig.

Startpunkt war der Parkplatz am Fähranleger in Würgassen. Erst einmal gingen wir von der Weser weg und bogen in den Wald ab. Über den Holzweg, einem Walderlebnisweg gelangen wir zum Weser-Skywalk. Von hier hatten wir eine perfekte Sicht über das Obere Wesertal.

Als wir uns satt gesehen hatten krabbelten wir den Klippensteig hinab zum Weserufer. Die Sonne meinte es heute gut mit uns, es wurde eine richtige Genusstour. Am Rand von Bad Karlshafen, im Nordzipfel von Hessen kommen wir an und schlendern durch die kleine Altstadt. Eine Mittagspause legen wir am Hafen ein. Danach bleiben wir auf dem Weseruferweg . Noch einmal können wir von unten die eindrucksvolle Naturkulisse der Hannoverschen Klippen bewundern. Genau am Parkplatz Fähranleger schließt sich dann der Rundweg.

Blick vom Skywalk

Neuer Tag, neues Glück

Die Externsteine, Nahe dem kleinen Örtchen Horn-Bad Meinberg

13 graue Sandsteinfelsen in einer Reihe bis zu 38 Meter hoch in den Himmel ragend. Meist ein gut besuchtes Ausflugsziel , aber zu Zeiten von Corona ist alles etwas ruhiger, deshalb wagten wir uns dorthin. Wer auf die Steine hinauf wollte, musste sich anmelden und es war nur in einer Gruppe möglich. Ich habe darauf verzichtet und mir das Spektakel von unten herum betrachtet.

Auch ein Waldspaziergang um die Steine mit wechselnden Ansichten war interessant. Das etwa 70 bis 100 Millionen alte Naturdenkmal gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf und gilt als größter Besuchermagnet des Teutoburger Waldes.

Der Name Externsteine kommt wohl von den Elstern die hier früher in großer Anzahl zu finden waren. Die Felsengruppe besteht aus Sandstein einer Meeresablagerung, da sich an dieser Stelle ein kreidezeitliches nordwesteuropäisches Flachmeer befand.

Leider ist der schöne Wald ziemlich zertrampelt und mit Wegen durchzogen, von den vielen Besuchern. Wir machten nur einen kleinen Rundgang.

Den Nachmittag verbrachten wir dann in unserem Unterkunftsort Bad Pyrmont. Zumindest den schönen Kurpark und das Schloss haben wir uns angesehen. Beides war sehenswert und hatte einen Besuch verdient.

Schloss im Kurpark Bad Pyrmont

Und schon war die Woche Kurzurlaub wieder beendet und wir fuhren nach Hause. Aber wir machten noch einen Umweg, um uns das grösste und imposanteste Wasserschloss des Münsterlandes anzusehen.

Wasserschloss Nordkirchen

Eigentlich läßt sich die Dimension von Schloss Nordkirchen nur auf einer Luftaufnahme wirklich erkennen. Mit seiner symmetrischen Bauweise unterscheidet sich Nordkirchen deutlich von allen Wasserburgen des Münsterlandes. Auch die Anlage des Schlossparks mit rund 170 Hektar Grösse ist beeindruckend.

Eine Attraktivität für Hochzeiten. In der Schlosskapelle finden jährlich ca. 500 Hochzeiten statt. Die Besucherzahl der Gesamtanlage wird mit 500.000 Personen jährlich beziffert. Somit hatten wir richtig Glück, dass sich der Andrang in Grenzen hielt. 3 oder 4 Hochzeit Gesellschaften waren dennoch auf der Anlage mit Fotografen unterwegs. Eine beliebte Anlaufstelle ist Nordkirchen auch für Radtouren. Beste Besucherzeit, im Winter, wenn das Wetter nicht so gut ist.

Kurz nachdem wir wieder zu Hause waren erreichten uns 4 Schreiben aus dem „Land des Hermann“. Wir sind fotografiert worden, während der Autofahrt, an zwei Tagen , jeweils zwei Mal. „Ich wußte gar nicht das wir so berühmt sind.“ 😩

4 Gedanken zu “Durch den Teutoburger Wald und entlang der Weser

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s